Erlaube dir Nachrichten-Diäten: zeitlich begrenzte Fenster, keine Eilmeldungen, Fokus auf Primärquellen. Prüfe, ob eine Meldung deine Allokation wirklich betrifft oder nur Adrenalin liefert. Meist lautet die Antwort: nichts tun. Der Markt belohnt Geduldige, nicht Sprinter, und ruhige Routinen schlagen spontane Eingriffe statistisch, emotional und häufig finanziell.
Drei bis sechs Monatsausgaben auf einem verlässlichen Tagesgeldpolster glätten Panik. Du musst dann in Krisen keine Anteile verkaufen, wenn Kurse niedrig sind. Die Reserve ist keine Renditerakete, aber sie kauft dir Zeit, Entscheidungshoheit und eine beruhigende Distanz zum kurzfristigen Rauschen hektischer Marktphasen.
Wenn die Märkte fallen, kann ein mechanisches Rebalancing beruhigen: Gewinne der Vergangenheit werden teilweise verkauft, gefallene Anteile werden nach Plan aufgestockt. Kein Bauchgefühl, nur die vereinbarte Quote. Dieser nüchterne Vorgang stärkt Disziplin, senkt Lärm und hält dein Portfolio auf Kurs, selbst wenn die See aufgewühlt bleibt.
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